Musik zum Anfassen

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Wie klingt eine Skulptur?

Kinder der Klasse 4a berichten, dichten und zeichnen zu der Projektwoche „Musik zum Anfassen“

 22. Februar 2011: Klangexperimente in der Turnhalle

Am 22. Februar waren wir mit Musikern in der Turnhalle, um verschiedene Experimente zu machen.

 Das erste war, dass sie uns die Augen verbanden und uns verstreut in der Turnhalle verteilten – jeden auf einen anderen Fleck am Boden.  

Nach 30 Sekunden durften wir die Augenbinde wieder abnehmen. Die Musiker fragten uns, was wir gehört haben. Antworten waren: Geräusche einer Uhr oder Heizung, Schritte, Brummen eines Autos, knistern, husten niesen, schniefen, atmen...Die Musiker schrieben alles auf und machten mit uns aus den Geräuschen ein Musikstück.

Danach haben wir alles aufgenommen. Zum Schluss hatten die Musiker noch ein Stück auf Lager, das einer von ihnen komponiert hatte. Es heißt: „Vier für alle“. Es hörte sich gut an.

Vroni, Timo, Luis

 

Vier Musiker waren mit uns in der Turnhalle: Christian, Ruth, Christoph und Heinz. Alle vier spielten verschiedene Instrumente: Querflöte, Fagott, Saxophon und Klarinette. Jedes Instrument hatte Klappen. Ich durfte beim Saxophon die Klappen ausprobieren. Das war sehr lustig und toll.                          

Armin

27. Februar 2011: Das Konzert

Am 27. Februar war es dann endlich so weit: Nach tagelanger Arbeit war unser Stück fertig. Mit den Musikern trafen wir uns um 10 Uhr Im Skulpturenmuseum. Wir haben alles noch einmal geprobt.

Um 11 Uhr kamen sehr viele Gäste: Kinder, Eltern, Babys und Mütter. Alle Plätze waren besetzt. Als das Konzert anfing war es wahnsinnig still. Dann haben sich alle die Augen zugebunden, weil man so die Musik am besten hören kann. Am Anfang war es gruslig, weil die Musiker mit ihren Klängen immer aus anderen Richtungen kamen.

Wir bekamen mächtig Applaus als wir unser Stück präsentierten. Wir haben mit Rohren gearbeitet: Es wurde getrötet und gepfiffen, geschwungen und geblasen. Ja sogar zwei Tonarten gab es.

Auch die Musiker haben verschiedene Stücke gespielt. Am besten fand ich den „Bona-nox-Reim“ von Mozart.

Das Konzert wurde ein voller Erfolg und die Zuhörer waren begeistert. Am Schluss bekam jeder noch eine rote Tulpe mit Zwiebel.

Armin,  Emily, Luis, Poldi, Vroni

 

Beim Konzert sind wir als erste Gruppe aufgetreten. Johanna und ich haben das Meer mit Röhren dargestellt.

Die Klasse 3a kam nach uns dran: mit Töpfen und Gläsern – das hat mit besonders gut gefallen.

Auch die fünf Musiker haben super gespielt. Thomas spielte Schlagzeug und Vibraphon. Mit vier Schlägeln gleichzeitig hat er gespielt!

Laura

 

Manche Musik war schnell und manche langsam. Manche Musik fand ich besonders schön, weil sie mich tief getroffen hat. Ich könnte jeden Tag ins Museum gehen.

Carmen

 

 

Stand: 12.03.11